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Makulatur

Woher kommt der begriff Makulatur und was ist es überhaupt?

Das Wort Makulatur kommt aus dem Lateinischen makulatura und bedeutet soviel wie beflecktes Ding. Was wieder von dem Wort macula zu deutsch Fleck abstammt
Es ist in vielen Bereichen etwas anderes.

Wenn man im Druckbereich von Makulatur redet, meint man damit einen fehlerhaften oder schadhaften Papierbogen, den man nicht mehr verwenden kann. Diese werden von der Druckerei aussortiert.

Aber auch im Bereich des Tapezierens spricht man von Makulatur. Damit wird der traditionelle Untergrund aus Altpapier gemeint. Man nimmt ihn, wenn die Wände rau und uneben sind. Desweiteren möchte man mit ihm die Saugfähigkeit des Untergrundes reduzieren. Heutzutage nimmt man eher mehr die Rollenmakulatur oder den Tiefengrund der auch als Flüssigmakulatur bezeichnet wird.

Aber auch im Bereich des Tapezierens spricht man von Makulatur

Aber auch im Bereich des Tapezierens spricht man von Makulatur

Die Makulatur wird aber auch im Bereich der Außenwerbung verwendet. Hier mein man mit Makulaturpapier das Auskleidepapier. Es handelt sich hierbei um die weißen Bögen, die man zum Abdecken der alten Plakate nimmt. Man sieht das meist bei Litfaßsäulen. Die Makulatur besteht hier aber nicht aus Altpapier, sondern man stellt es frisch her. Aber auch wenn man Plakate unterfüttern muss, wird hier Makulaturpapier verwendet.

Früher im Mittelalter hat man Makulatur auch zum Verstärken von Bucheinbänden verwendet. Hierfür verwendete man das Papier oder Pergament von alten nicht mehr benötigten Büchern. Deshalb sprach man auch von der Pergamentmakulatur.

Man bezeichnet auch in der Umgangssprache Verträge oder Gesetze als Makulatur.
Desweiteren redet man auch in der Philatelie von Makulatur. Damit meint man die Druckbögen, die durch Druckfehler, Fehler des Papieres oder der Zähnung nicht mehr herausgegeben werden können. Diese müssen deshalb vernichtet werden.

Wie wird Makulatur hergestellt?

Sie wird aus Altpapierfetzen (Recycling) und Leim hergestellt. Dem Gemisch wird noch etwas Wasser dazugegeben, dass sie streichfähig ist und man sie auf den rauen unebenenen Wänden streichen kann, bevor Tapete darauf kommen kann.